Ramstein AirBase

Mein Urlaub 2017 verbrachte ich vom 07. – 10-09. in Erzenhausen, nahe Kaiserslautern.

Die Nähe zur Ramstein AirBase war hervorragend, so konnte ich mir ein paar Militärische Frachtmaschinen aus der „Nähe“ anschauen und ablichten. Vertreten waren in dieser Zeit die Lockheed C5 Galaxy, Lockheed C130 Hercules und mein Top-Favorit Boeing C17 Globemaster III.

Am ersten Tag bin ich gleich nach Landstuhl gefahren, ich hatte den Tipp eines ETNN-Spotter bekommen, dass man vom „Am Herrengärtchen“ aus einen hervorragenden Ausblick auf die AirBase hat, und tatsächlich die Aussicht auf die AirBase und nähere Umgebung war absolut Klasse. Leider war die Foto-Technische Ausbeute nicht wirklich groß. Von einer C17 wurde ich an der Nase herumgeführt, in Erwartung des Take-off jener C17, die Beacons waren am blinken, die Triebwerke liefen, das Flugzeug taxelte übers Vorfeld und taxelte nachher wieder an den ursprünglichen Platz zurück wurde ich enttäuscht, schade. Dies war alles an „Flugbewegung“ die ich an diesem Nachmittag beobachten konnte. Merkwürdig ist aber auch das die sogenannten „Eingeborenen“ nichts von diesem Aussichtspunkt wissen, obwohl es ein ausgewiesener Aussichtspunkt und nicht weit von der Burg Nanstein entfernt ist.

Am Abend, es war schon dunkel, bin ich mit ein paar netten Menschen, die aus der Region dort kommen und als „Fremdenführer“ fungierten, noch zum Anflug der RWY27 gefahren. Mittlerweile herrschte schon mehr Traffic an der AirBase, zahlreiche C130 und C17 landeten und starteten.

Am nächsten Morgen bin ich dann auch gleich wieder zum Anflug der RWY27 gefahren und hatte auch Glück. Gleich 3 verschiedene C130 Hercules drehten dauerhaft ihre Runden an der AirBase, die mit Anflügen und Touch and Go gespickt waren, mittendrin landeten 2 C37 Gulfstream und eine C17. Gleichzeitig knüpfte ich Kontakt mit einem niederländischen Spotter der am Vortag noch bei den Pilatus Werken in der Schweiz spotten war und auf dem Weg nachhause noch mal halt in Ramstein gemacht hatte. Am Abend bin ich dann mit meinen „Fremdenführer“ nach Landstuhl gefahren zum „Am Herrengärtchen“, diesen Aussichtspunkt kannten sie nicht aber die Aussicht fanden auch sie hervorragend.

Der Samstag diente der Entspannung und ich habe mir die nähere Umgebung zeigen lassen: Eulenbis, Kusel und die Burg Lichtenberg in Thallichtenberg.

Am Sonntag bin ich vor der Heimreise dann noch mal zur AirBase, diesmal ging es zur Gedenkstätte der Flugtag-Katastrophe von 1988. Von dort aus geht man nur noch ein paar Minuten und man bekommt die Abflüge der RWY27 sehr gut vor die Linse. Ich hatte Glück, nach ca. 20 min warten hatte ich zuerst eine KC10Extender und im Anschluss noch eine C17 Globemaster III.

Danach ging es Richtung Heimat.